|
|
MonGay – schwules Kino!
Montag, 21.04.08, 20.45 Uhr
SPUREN EINES LEBENS
Dank Drehbuchautor und Pulitzer-Preisträger Michael Cunnigham (Ein Zushause am Ende der Welt) ist aus dem Frauenbestseller von Suzan Minot mit ihrer Zustimmung ein Film über Schwules Leben in den 50ern geworden. Im Gegnsatz zum Buch ist die ursprüngliche Nebenfigur BUDDY im Film zur Hauptrolle ausgebaut worden. Ein typisch tragisch schwuler Held, ein Nonkonformist, der bereits mit 12 angefangen hat zu trinken. BUDDY ist dank seiner Darstellung von HUGH DANCY der echteste 50er Jahre Homosexuelle seit James Dean.
Die alte Dame Ann Lord offenbart kurz vor dem Tod ihren beiden Töchtern Constance und Nina ein grosses Geheimnis. Als sie noch unverheiratet war und Ann Grant hieß, lernte sie auf der Hochzeit ihrer besten Freundin Lila Wittenborn einen attraktiven Mann kennen. Harris ein guter Freund der Familie Wittenborn, deren schwuler Sohn Buddy ebefalls in Haris verliebt war, löste in ihr ein bis dahin vollkommen unbekanntes Gefühlschaos aus. Umso mysteriöser erscheint es ihren Töchtern, dass ihre Mutter den Namen »Harris« zuvor in all den Jahren noch nie erwähnte. Vielleicht handelt es sich bei ihm daher in Wirklichkeit lediglich um einen Fiebertraum, von dem Ann glaubt, er sei real.Constance und Nina fühlen sich hin- und hergerissen zwischen dem, was ihre Mutter erzählt und dem, was sie glauben möchten. Dennoch beginnen sie, in der Vergangenheit ihrer Mutter nach Antworten zu suchen. Wer ist dieser Harris? In welcher Beziehung stand er zu Ann? Und was hat es mit dem Mord auf sich, den sie nicht müde wird, zu erwähnen? .....
Von der Liebe des Lebens, von der Suche nach dem Glück und nicht zuletzt vom mächtigen Band zwischen Menschen erzählt der Film.
Susan Minots Bestseller "Hochzeitsnacht" ist hier berührend und bildgewaltig inszeniert mit einem überragenden Schauspielerensemble: Meryl Streep, Mamie Gummer (Tochter von Meryl Streep), Vanessa Redgrave, Natasha Richardson (Tochter von Vanessa Redgrave), Claire Danes (Romeo+Julia), Toni Collette (Little Miss Sunshine), Vanessa Redgrave, Glenn Close, Patrick Wilson (Hard Candy, Little Children), Hugh Dancy (Elizabeth) u.a.
Pressestimmen:
"Berührende, unglaublich gut besetzte Romanverfilmung. Die Frauen-Power lohnt jeden Cent Eintritt. Neben Claire Danes überzeugen Vanessa Redgrave, Meryl Streep, Toni Collette und Glenn Close."
Stern
"Das ist ganz ung gar hinreissendes Kino"
Hinnerk
Mehr zum Film
hier
|
MonGay – schwules Kino!
Montag, 17.03.08, 20.15 Uhr -Erstauff.-franz. OmU
JOHAN
JOHAN wurde im Sommer 1975 gedreht und startete, obgleich schon um die sexuell explizitesten Szenen gekürzt, nur zensiert in den Pariser Kinos. Der Film war ein Zeitgenosse von LA CAGE AUX FOLLES und gleichzeitig dessen totaler Gegenentwurf - wild, frei, radikal, experimentell, sexuell. Die hier vorliegende Fassung des Films ist die ursprüngliche, ungekürzte, die 1976 in der Section parallèle in Cannes uraufgeführt wurde. Dank eines zufälligen Funds konnte sich 1996 das Französische Filmarchiv des Films annehmen.
Mehr zum Film
hier
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino!
Montag, 18.02.08,
VIER FENSTER
Berlin-Wedding: Vier Gesichter einer Familie. Vier Schreie nach Leben. Ein Geheimnis hinter vier Fenstern. Sie wollen sich voneinander lösen, doch sie umklammern sich immer fester. Mit aller Kraft halten sie die Fassade aufrecht. Je lauter sie lachen, desto stiller wird es um sie. Immer tiefer ziehen sich die Risse im Familienbild, bis sich dahinter ein unausweichliches Geheimnis offenbart.
Vier Fenster, das bedeutet vier Kapitel über vier Individuen, die ihr Glück im Verborgenen suchen: Der Sohn trifft auf einen Fremden, der ihn nicht küssen will. Der Vater küsst seine Frau und meint seine Tochter. Die Tochter wird von ihrer Mutter geküsst, ein Schlag ins Gesicht. Die Mutter provoziert den Kuss eines Fremden und hofft, dass ihr Mann ihre Wunden leckt. Gemeinsam ist ihnen das Verlangen nach Geborgenheit, also halten sie einander fest. Der Preis ist unendliche Sprachlosigkeit ...
Mit: Theresa Scholze, Thorsten Merten (Halbe Treppe, Elementarteilchen), Margarita Broich,Frank Droese (alaska.de)
Pressestimmen:
"Hochinteressant besetzt, hervorragend und intensiv gespielt, lakonisch und präzise inszeniert, lebt der Film von seiner sehr geschlossenen Form, von auffallend guter Ausstattung und einer ausgezeichneten Kamera. Allein schon die sehr schöne letzte Einstellung, nicht die erste lange in diesem Film, ist ein Besuch wert. Frankfurter Rundschau
"Die Protagonisten sind ein Berliner Polizist, seine erwachsene Tochter, die von ihm ein Kind erwartet, die Mutter, die nichts sehen will, und der Sohn, der, statt zur Schule zu gehen, durch die Schwulenszene tobt. Die Tochter (Theresa Scholze) läßt ihrer Wut vor den Fahrgästen der U-Bahn freien Lauf, zu Hause aber begehrt sie mit keinem Wort auf. Sie wagt es nicht, eine Entscheidung zu treffen, und auch die anderen ziehen die geheuchelte Eintracht der Wahrheit vor. Das mag keine neue Botschaft sein, aber es bestürzt, sie so frisch wieder einmal vorgeführt zu sehen." FAZ
Mehr zum Film
hier
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino! – Erstauff.-
Montag, 14.01.08,
INNOCENT
(kantonesische / mandarin / englische OmU) Der 17jährige Eric reist mit seiner Familie aus Hongkong zum Familienurlaub nach Kanada. Dort angekommen wird dem Jungen schnell klar, dass die Familie hinter seinem Rücken beschlossen hat, auszuwandern. Fortan lebt er also, gegen seinen Willen und ohne seinen Freund, im suburbanen Toronto. INNOCENT erzählt in wunderschönen, poetischen Bildern Erics Reise ins Erwachsensein und zu sich selbst. (dig. Auff,).)
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino!
Montag, 17.12.07, 20.15 Uhr
HISTORY BOYS – Fürs Leben lernen
Klassendünkel und Closet Queens in der britischen Provinz. Die Filmversion dieses erfolgreichen Bühnenstücks des schwulen Autors Alan Bennett spielt nicht nur in den 80ern, sie hätte auch vor 20 Jahren bereits entstanden sein können. Stil, Thematik und die Offenheit, wie hier mit Homosexualität umgegangen wird, erinnern stark an die großen britischen Schwulenfilme jener Dekade wie ANOTHER COUNTRY oder MAURICE. Hier bereiten sich acht Jungs aus der Arbeiterklasse auf die Aufnahmeprüfungen für Cambridge und Oxford vor und lernen zugleich doch ebenso fürs Leben. Sie verlieben sich nicht nur untereinander, sondern verdrehen auch zwei Lehrern den Kopf: Die Homoquote an dieser Provinzschule ist also auffallend hoch. Die Komödie des offen schwulen Regisseurs Nicolas Hytner („Liebe in jeder Beziehung“) um erste Lieben, Erwachsenwerden und den Widerstreit pädagogischer Ziele entwickelt mit ihrem sehr britischen Humor einen ganz eigenen Charme – nicht zuletzt Dank der bonmotreichen und zitatgespickten Dialoge.
Weiter Infos
hier
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 19.11.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-
EATING OUT 2
(OmU) Vorhang auf zur zweiten Runde von EATING OUT, dem ersten amerikanischem Gay-Sequel, in der sich der liebreizende Kyle (AMERICAN IDOL-Star Jim Verraros) erneut auf die Suche nach dem Mann seiner Träume macht, und für dieses Glück schamlos bereit ist, so ziemlich alles zu tun. Zynischer Ratschläge nie müde ist dabei seine beste Freundin Gwen, gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tiffani….
Regisseur Phillip J. Bartell hat das erotisch flotte wie unkorrekte Verwirrspiel in Szene gesetzt und seine "doppelte Ladung" (übrigens mit John-Waters-Veteranin Mink Stole in der Rolle von Kyles Mutter) hält, wofür sie steht: Ein schlüpfriges "guilty pleasure" für echte Soap-Fans.
"Mit noch besser gebauten Männern, spitzeren Dialogen und heißerem Sex als beim ersten Teil..." ImageOut
"Ein sexy Spaß: Amerikas erstes Gay Sequel!" Fresno Reel Pride
(dig. Auff.)
Den engl. Trailer gibt es
hier
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino
Montag, 15.10.07, 20.15 Uhr
BOY CULTURE
Der neue Film des Regisseurs von EATING OUT mit
Patrick Bauchau (Panic Room«), Darryl Stephens ( Another Gay Movie«).
Diese erfrischende Komödie ist eine Mischung aus QUEER AS FOLK und SEX AND THE CITY. Hauptperson X ist Erzähler von Q. Allan Brockas elegantem, gewitzten und kein Blatt vor den Mund (oder Körper) nehmenden Beziehungsreigen über eine schwule WG. Der Romanvorlage gerecht werdend, bietet die in Seattle angesiedelte Komödie komplizierte Gefühle und vielschichtige Beziehungen ebenso wie coole Klamotten und durchdesignte Wohnungen – das Ganze gewürzt mit reichlich smart-spitzen Bemerkungen.
X schlägt sich als Edel-Callboy durchs Leben, um seinen exquisiten Lifestyle zu finanzieren, hat dabei aber nie mehr als zwölf Kunden (seine „Jünger“, wie er sie nennt) in der Kartei – man hat ja gewisse Standards. Eigentlich ist er in seinen hinreißenden Roommate Andrew verliebt, der ihm jedoch die kalte Schulter zeigt und seine Neigungen lieber mit wechselnden Jungs ausprobiert… Regisseur Brocka nähert sich seinem Sujet ohne Vorbehalte und bedient sich stilistisch bei Danny Boyles Popart-Mosaik TRAINSPOTTING.
Romanautor Matthew Rettenmund höchstpersönlich meldete sich bei der Filmdatenbank imdb.com mit einem Kommentar zu Wort und erteilte der Verfilmung seines Buches die Weihen: „Es gibt viele Schwulenfilme, die ich nicht zu meinen Lieblingen zählen würde. Ich hatte so meine Ängste, dass auch diese Adaption lächerlich ausfallen würde, aber ich kann gar nicht genug betonen, dass ich finde, die Filmemacher haben eine exzellente Arbeit abgeliefert.“ Gut gebrüllt – BOY CULTURE ist ein Erlebnis und macht Spaß, ohne jemals flach zu sein.
Mehr zum Film auf der
Website
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino-Erstauff.-
Montag, 17.09.07, 20.15 Uhr
THE BUBBLE
R: Eytan Fox , mit: Ohad Knoller, Yosef „Joe” Sweid
Dieser neueste Film von Eytan Fox nach „Yossi& Jagger” (2003) und „Walk on Water” (2004) fand ein begeistertes Publikum bei der diesjährigen Berlinale. Noam, Lulu und Yali, drei junge Israelis, teilen sich eine Wohnung im schicksten und hipsten Viertel von Tel Aviv. Als Noam den jungen Palästinenser Ashraf kennen und lieben lernt, scheint sich die Utopie der jungen Leute zu verwirklichen.
Mangels Papiere gibt Ashraf sich als Israeli aus. Als er zur Hochzeit seiner Schwester in sein Dorf zurückkehrt, wird seine Homosexualität entdeckt. Der zukünftige Ehemann, Mitglied einer radikalen Palästinenserorganisation, droht die Hochzeit platzen zu lassen. Gleichzeitig schickt er einen Selbstmordattentäter nach Tel Aviv. Bei dem Anschlag wird Yali schwer verletzt, bei der darauf folgenden Razzia der israelischen Armee wird Ashrafs Schwester erschossen. Daraufhin trifft Ashraf eine folgenschwere Entscheidung.
Originalfassung mit deutschen Untertiteln, 115’
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk zeigt schwules Kino!-Erstauff.-
Montag, 20.08.07, 20.15 Uhr
Ein Jahr ohne Liebe
Un Ano Sin Amor (span. OmU –dig. Auff.)
Wie ein Filmtagebuch erzählt die Regisseurin Anahi Berneri von dem 30jährigen Pablo (Juan Minujín), der angesichts seines nahen AIDS-Todes in den Sexclubs von Buenos Aires nach menschlicher Nähe sucht. In der SM-Szene lernt er schließlich, seinen Schmerz auszuhalten, in dem er in fetischisiert. Nach dem autobiografischen Roman von Pablo Pérez.
Pablo ist Schriftsteller und HIV-positiv. Als er erfährt, dass er noch im Laufe des Jahres sterben wird, beginnt er, Tagebuch zu führen. Dabei geht es ihm nicht um ein literarisches Werk, sondern um eine persönliche Standortbestimmung. Wie ein Kompass soll ihm das Tagebuch die Richtungen anzeigen, in die ihn seine Krankheit und der Kampf um körperliche Selbstbestimmung führen.
Mit der Verpflichtung zum Schreiben geht der Wunsch einher, seine Leiden zu lindern – nicht nur die gesundheitlichen, sondern auch die emotionalen. Darum begibt sich Pablo auf die Suche nach der großen Liebe – oder wenigstens nach einem Mann, der ihm noch einmal die Fülle des Lebens eröffnet. Er schaltet Kontaktanzeigen und streift durch die schwule Szene von Buenos Aires, durch Pornokinos und öffentliche Klappen
Argentinien 2006, 97 Min., mit: Juan Minujín, Mimí Ardú, Javier van de Couter
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
Lief im August 2007
Reine Geschmackssache
Der Publikumspreisträger des diesjährigen Max-Ophüls-Festivals, die wunderbare Komödie "Reine Geschmacksache"
Wolfi, Handelsvertreter für Damenoberbekleidung, hat einen funkelnagelneuen Wagen, aber keinen Führerschein mehr. Sein Sohn Karsten hat Abitur, jede Menge Pläne, sein Coming-Out und ein Problem: Für seinen Vater muss er widerwillig den Chauffeur geben, sonst kommt die Frühjahrskollektion seines vater nicht an den Kunden. Karsten wird zwangsverpflichtet, und auf der erzwungenen Reise durch die süddeutsche Provinz kommen nicht nur seine Geheimnisse ans Tageslicht.
Mehr zum Film
Webseite
|
Lief im August 2007
11 MEN OUT
Strákarnir Okkar - Eleven Men Out)
IS, GB, SF 2005, 90 Min, Dt. Fassung
Regie: Róbert I. Douglas Buch: Jón Atli Jónasson, Róbert I.
Beim isländischen Fußball-Erstligisten KR ist Óttar Thor der
unangefochtene Star. Als er ahnungslos Reportern von seiner
Homosexualität erzählt, löst er einen Sturm der Entrüstung aus.
Selbstverständlich hat er vor seinem Eingeständnis weder daran gedacht,
seiner Ex-Beautyqueen-Ehefrau noch ihrem pubertierenden Sohn oder gar
seiner Mannschaft von seinem Coming-Out zu erzählen. Der Wirbel, den er
jetzt verursacht, gibt der krisengeplagten Kleinfamilie den Rest und
beim KR sitzt Óttar ab sofort nur noch auf der Ersatzbank.
„Mein Film erklärt, was es bedeutet, als Schwuler in einer so vom
Machismo geprägten Gesellschaft wie der isländischen zu leben, samt
ihrem stereotypen Bild vom Mann als hart arbeitendem und ebenso hart
trinkendem Fischer.“ (Róbert I. Douglas)
Mehr zum Film gibt es
hier.
|
Lief im Sommer 2007
VIER FENSTER
Berlin-Wedding: Vier Gesichter einer Familie. Vier Schreie nach Leben. Ein Geheimnis hinter vier Fenstern. Sie wollen sich voneinander lösen, doch sie umklammern sich immer fester. Mit aller Kraft halten sie die Fassade aufrecht. Je lauter sie lachen, desto stiller wird es um sie. Immer tiefer ziehen sich die Risse im Familienbild, bis sich dahinter ein unausweichliches Geheimnis offenbart.
Vier Fenster, das bedeutet vier Kapitel über vier Individuen, die ihr Glück im Verborgenen suchen: Der Sohn trifft auf einen Fremden, der ihn nicht küssen will. Der Vater küsst seine Frau und meint seine Tochter. Die Tochter wird von ihrer Mutter geküsst, ein Schlag ins Gesicht. Die Mutter provoziert den Kuss eines Fremden und hofft, dass ihr Mann ihre Wunden leckt. Gemeinsam ist ihnen das Verlangen nach Geborgenheit, also halten sie einander fest. Der Preis ist unendliche Sprachlosigkeit ...
Mit: Theresa Scholze, Thorsten Merten (Halbe Treppe, Elementarteilchen), Margarita Broich,Frank Droese (alaska.de)
Pressestimmen:
"Hochinteressant besetzt, hervorragend und intensiv gespielt, lakonisch und präzise inszeniert, lebt der Film von seiner sehr geschlossenen Form, von auffallend guter Ausstattung und einer ausgezeichneten Kamera. Allein schon die sehr schöne letzte Einstellung, nicht die erste lange in diesem Film, ist ein Besuch wert. Frankfurter Rundschau
"Die Protagonisten sind ein Berliner Polizist, seine erwachsene Tochter, die von ihm ein Kind erwartet, die Mutter, die nichts sehen will, und der Sohn, der, statt zur Schule zu gehen, durch die Schwulenszene tobt. Die Tochter (Theresa Scholze) läßt ihrer Wut vor den Fahrgästen der U-Bahn freien Lauf, zu Hause aber begehrt sie mit keinem Wort auf. Sie wagt es nicht, eine Entscheidung zu treffen, und auch die anderen ziehen die geheuchelte Eintracht der Wahrheit vor. Das mag keine neue Botschaft sein, aber es bestürzt, sie so frisch wieder einmal vorgeführt zu sehen." FAZ
Mehr zum Film
hier
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino!
Montag, 16.07.07, 20.15 Uhr
ANOTHER GAY MOVIE
Der hinnerk schreibt: "Witzig, sensibel, schrill: ...die beste Homo-Komödie des Jahres"
Eine deftige Teenie-Sex-Komödie mit zur Abwechslung einmal schwulen Protagonisten. Nicht mehr, nicht weniger. Mit diesem Kniff gelingt es, etwas „ganz Neues“ zu präsentieren, ohne wirklich Neues zu bieten. Im Teeniefilmgenre steht „Another Gay Movie“ ziemlich alleine auf weiter Hetero-Flur. Auf die Zusammensetzung des Zielpublikums dürfte Stephens’ kleine Abwandlung bezüglich der sexuellen Vorlieben seiner Protagonisten allerdings größere Auswirkungen haben als auf die Art des Humors. Ordentlich gefilmt und gespieltes B-Movie von EDGE OF SEVENTEEN - Regisseur TODD STEVENS. Hier wird das Coming-Out zum Coming-Loud.
Mehr zum Film
hier
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay/WoMonGay – schwul/lesbisches Kino!-Erstauff.-
Montag, 18.06.07, 20.15 Uhr
fucking different new york
-engl. OmU-
Was tun Bauarbeiter in ihrer wohlverdienten Pause wirklich? Wie hätte die Beziehung zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt durchaus auch enden können? Und was spielte sich damals im Sommer 1959 zwischen Marilyn Monroe und Joan Crawford wirklich ab?
Auf diese und noch viele weitere interessante Fragen geben uns zwölf queere Filmemacher/innen aus New York in dem Kompilationsfilm "fucking different New York" ihre Antworten. Auch solchen Fragen, wie unterschiedlich Männer und Frauen träumen, und wie viel Erotik im Binden eines Krawattenknotens oder einer Maniküre liegen kann, wird in den Filmen nachgegangen.
Analog zu "fucking different" aus Berlin bat Produzent Kristian Petersen diesmal sechs schwule Filmemacher und sechs lesbische Filmemacherinnen aus New York um einen kurzen Filmbeitrag, in dem sie ihre Vorstellungen vom Liebesleben des jeweils anderen Geschlechts thematisieren sollten. Die Form und das Genre waren den Filmemacher/innen freigestellt. Die einzige Vorgabe bestand in der Länge, die acht Minuten nicht überschreiten durfte, und darin, dass das Endprodukt auf Mini-DV vorliegen sollte. Herausgekommen sind dabei zwölf lustige, erhellende und erotische Kurzfilme, die ein vielfältiges und genreübergreifendes Spektrum queeren Lebens in New York zeigen.
Die Titel: Wendy's First Mani And Pedi; Bro Crush; Shhhh... They're Getting Closer; Villa Serbolloni; Vampiras; The Party; Hard Hat Required; Occupy My Ass Not Iraq; Doin' The Grizzly Bear; MMagnitude; Dance Dance Dance; Mr And Mrs Porebski
|
WoMonGay/MonGay - lesbisch/schwules Kino –Erstauff.-
Montag, 11.06., 20.15 Uhr
RELAX IT’S JUST SEX
...auf der Suche nach dem queeren Glück! (OmU)-Singles und Paare, Einsame und Verlassene, Betrüger und Betrogene, Zyniker, Romantiker und gläubige Christen... - eine Clique großstädtischer Thirtysomethings in Los Angeles auf der Suche nach dem queeren Glück:
Im Mittelpunkt der rasanten Lifestyle-Comedy steht der attraktive Stückeschreiber Vincey, immer auf der Suche nach dem Mann des Herzens. Er verwechselt schon mal guten Sex mit Liebe und die existentielle Frage, die sich ihm gleich zu Beginn des Filmes stellt und die dann auch im Freundeskreis ausgiebig besprochen wird, ist "schlucken oder nicht"
Seine beste Freundin Tara (brillant: Jennifer Tilly aus BOUND) ist das Herz der multikulturellen, multisexuellen Truppe. Im Spiel um Romantik, Sex und Liebe (nicht immer in dieser Reihenfolge) mischen außerdem mit: ein lesbisches Paar, das keinen guten Sex mehr hatte, seitdem Martina Wimbledon gewonnen hat, der Künstler Buzz, der ganz besondere Theorien zum Thema HIV und AIDS vertritt, und - äußerst sexy - Dwight und Diego, ein höchst konservativ-christlich schwules Paar.
RELAX, IT'S JUST SEX mischt mit großer Leichtigkeit die verschiedenen Handlungsstränge und meistert spielerisch die Gratwanderung zwischen ungeheuer witziger Komödie und intensivem Drama. Der artikel lebt von komplexen Figuren, messerscharfen Dialogen und herausragenden Darstellern.br>
"Großartig gespielt!"(VARIETY)
"Ein Zeitgeist-definierender Film!"(SIDEWALK)
"Wirklich einer der besten und emotional befriedigendsten Filme der letzten Dekade. RELAX balanciert politischen Anspruch, Humor, Tragik und Menschlichkeit perfekt. Petty und Tilly spielen so gut wie noch nie!"(FRONTIERS)
"Unglaublich witzig - ungeheuer berührend!"(HOLLYWOOD REPORTER)
Regie: P.J. Castellaneta
Schauspieler: Jennifer Tilly, Lori Petty, Mitchell Anderson
Den Trailer gibt es
hier
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Montag, 21.05.07, 20.15 Uhr
WHOLE NEW THING
-engl. OmU-
Als der 13-jährige Emerson erstmals in seiner Schule auftaucht, wirkt er wie ein Wesen von einem anderen Stern: Bislang ausschließlich von seinen Hippie-Eltern erzogen, soll der einerseits naive, andererseits betont neunmalkluge Emerson nun auch das Leben jenseits der streng ökologischen Weltsicht seiner Eltern kennen lernen. Das bedeutet, wenig überraschend, einige Male eine blutige Nase von den Mitschülern, denen Emersons ungeschminkte Art fremd ist. Das bedeutet aber auch, dass der bislang triste Englischunterricht von Lehrer Don auf einmal eine interessante Angelegenheit für alle wird, denn Emerson nimmt kein Blatt vor den Mund. Bis sich die aufkeimende Sexualität des Jungen in einer flammenden wie gefährlichen Zuneigung für den Lehrer äußert. Gefährlich deshalb, weil den heimlich schwulen Don, dessen Outing in dem Provinznest sicher für einige Aufregung sorgen würde, ein falscher Schritt schnell den Job kosten kann.
Genauen Beobachtungen und entspannte, sehr witzigen Dialoge zeichnen diesen Film aus
Die Geschichte einer bisexuellen Erweckung ist nur eines der Themen, die der kanadische Filmemacher auf ebenso kluge wie einnehmende Weise anschneidet
Das Ergebnis ist verblüffend: Buchbinders Porträt ungewöhnlicher Figuren in vermeintlich gewöhnlichen Situationen ist so auf den Punkt, so dicht in die Textur seines Films verwoben, dass man nicht nur viel über sie, sondern auch über sich selbst und den eigenen Blick auf die Welt lernt.
Mehr infos auf der engl.
Website
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 16.04.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-
Augusten Burroughs: KRASS
BRAD PITT produzierte diesen Film mit ANNETTE BENING als überspannt verdrehte Möchtegern-Literatin Deirdre. Ihren Mann (ALEC BALDWIN) treibt sie aus dem Haus und ihren 15 jährigen schwulen Sohn (grandios: JOSEPH CROSS), der mitten im Coming-Out steckt, schiebt sie zu ihrem merkwürdigen Seelenklempner (BRIAN COX) und seiner Frau (JILL CLAYBURGH) ab. Zum Glück gibt es dort neben den beiden Töchtern des Hauses (GWYNETH PALTROW und EVAN RACHEL WOOD) einen 35jährigen schwulen Adoptivsohn (JOSEPH FIENNES)…
Sensible und humorvolle Verfilmung nach Jugenderinnerungen von Augusten Burroughs.
Pressestimmen:
Regisseur Ryan Murphy ist hier "ein tragikomischer Coming-of-Age-Film gelungen, der ungewöhnlich drastisch zwischen seinen konträren Extremen" changiere, gar eine "bizarre Mischung aus Drama und schwarzer Komödie" darstelle. Insbesondere die "visuelle Ebene", die "die Handlung so abwechslungsreich spiegelt", sei bestechend. FILMDIENST
KRASS ist "die Abrechnung mit einer Epoche, ein Film über den schleichenden Zerfall der bürgerlichen Kleinfamilie, beklemmend, bizarr und unglaublich komisch", …Besonders Annette Benings "Interpretation der valiumvernebelten Mutter" ist "beeindruckend". DER TAGESSPIEGEL
Mehr Informationen auf der Hompage
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerp präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 12.03.07, 20.15 Uhr –Erstauff.-
Das Flüstern des Mondes
Österreich 2006, 97 Minuten, Farbe, FSK 16,Regie: Michael Satzinger
Mit Dominik Hartl, Julian Stampfer, Liane Wagner u.a.
Jannis und sein Lover Patrick sind einem politischen Komplott auf der Spur, das schon mehrere Todesopfer forderte. Ihre Nachforschungen führen die jungen Filmemacher in einen Zirkus. Patrick heuert hier an, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Werden hier die todbringenden Giftfrösche gezüchtet? Und welche Rolle spielt das junge Mädchen, für das Sonnenlicht tödlich ist? Die beiden Jungs erleben ein Abenteuer, das ihre Liebe auf eine tödliche Probe stellt.
Eine wilde und spannende Geschichte, erfindungsreich erzählt und visuell mit nichts vorher vergleichbar. Der Film erweitert herkömmliche Erzählweisen. So greift der Hauptdarsteller in das Geschehen auf der Leinwand ein,
zeichnet auf das Bild, radiert Elemente aus, spult ganze Szenen zurück und lässt sie verändert wieder ablaufen. Ein interaktives Computerdesign gibt dem Betrachter das Gefühl, er würde den Film „miterschaffen“.
(dig. Auff.)
Mehr Informationen auf der Hompage
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 19.02.07, 20.15 Uhr-Erstauff.-
CONRAD BOYS
Als ob Charlie nicht schon genug Sorgen hätte: Nach dem Tod seiner Mutter hat der begabte Schüler seine Studienpläne begraben. Er arbeitet stattdessen Vollzeit in einem Restaurant, um seinen 9-jährigen Bruder Ben zu versorgen, den er nun allein erzieht. Auf einmal tauchen in der ruhigen Kleinstadt zwei Menschen auf, welche die Gefühlswelt des introvertierten 19-Jährigen gründlich durcheinander bringen sollen: Einerseits sein Vater, der die Familie seinerzeit im Alkoholnebel verließ, nun in die Stadt zurückgezogen ist und zu Charlies Unmut wieder Kontakt sucht. Andererseits der sorglose Lebenskünstler und Streuner Jordan mit seinem unwiderstehlichem Charme und einigen Problemen im ansonsten recht spärlichen Gepäck … In klaren Bildern fängt das 24-jährige Multitalent Justin Lo (Drehbuch, Regie, Hauptdarsteller und Produzent in einem) in seinem verblüffend stilsicheren Debüt die wachsende Verwirrung des zwischen Pflichtbewusstsein und erster Liebe hin- und her gerissenen Protagonisten ein. Newcomer Nick Bartzen bekommt in der Rolle des jungenhaften Charmeurs Jordan reichlich Gelegenheit, eine magnetische Präsenz zu entfalten, der man sich nur schwer entziehen kann. (OmU-dig. Auff.)
Mehr Informationen auf der Hompage
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 15.01.07, 20.15 Uhr
Die Ahnungslosen
(Le Fate Ignoranti -ital. OmU)
Antonia und Massimo waren zehn Jahre ein glücklich verheiratetes Paar bis Massimo eines Tages bei einem Autounfall ums Leben kommt. Antonia droht an diesem Schicksalsschlag zu zerbrechen. Zufälligerweise findet sie heraus, dass ihr Mann jahrelang ein schwules Doppelleben geführt hat. Irritiert und neugierig zugleich, stellt sie Nachforschungen an. Sie sucht die ihr bis dahin unbekannten Freunde Massimos auf undentdeckt dabei eine Welt, die für sie völlig neu ist. Die Konfrontation mit einer Gemeinschaft von Menschen, die sich aus Freunden, Liebhabern, Zimmergenossen und vorübergehenden Besuchern, also aus Wahlverwandten statt Blutsverwandten, zusammensetzt, zwingt Antonia dazu, sich mit ihren eigenen Ängsten und der Beschränktheit ihrer bisherigen Lebensweise auseinander zu setzen . Fast ohne es zu bemerken, nimmt sie Massimos Platz in dem Zirkel seiner Freunde ein. Hinzu kommt eine wachsende Zuneigung zwischen Antonia und Michele, dem ehemaligen Liebhaber ihres Mannes. Doch Antonia macht sich etwas vor. In Wirklichkeit treibt sie die Sehnsucht nach ihrem verstorbenen Mann in Micheles Arme. Als sie sich darüber klar geworden ist, trennt sie sich von Michele und seinem Freundeskreis. Die Begegnung mit Massimos Frenden hat Antonia jedoch verholfen, neuen Lebensmut zu schöpfen und einen Neuanfang zu wagen.
Die italienische Website
hier
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 18.12.06, 20.15 Uhr - Erstaufführung
GRAND ECOLÉ
Pauls erstes Jahr an einer Elite-Uni, die die Reichen und Schönen Frankreichs erfolgreich auf ihre zukünftigen Manager- und Politkarrieren vorbereitet, beginnt vielversprechend. Er teilt ein Zimmer mit dem äußerst attraktiven Louis-Arnault, der seinen Körper durch Wasserpolo und Sex stählt, und lernt noch dazu Mecir kennen, einen jungen arabischen Hilfsarbeiter, der dem verwirrten blonden Erstsemestler eindeutige Avancen macht. Bevor Paul jedoch seine geheimen Sehnsüchte überhaupt begreift, hat seine clevere Verlobte Agnes längst durchschaut, dass ihr Konkurrenz droht. Nicht gewillt, ihren potenten Langzeit-Lover ohne Kampf der Männerwelt zu überlassen, schlägt sie Paul einen Deal vor: Landet er zuerst im Bett mit Louis-Arnault, wird sie ohne Zögern das Feld räumen; gelingt es aber ihr, den Casanova schneller zu erobern, muss Paul seinen homoerotischen Neigungen auf immer Adieu sagen. Ein freches Ränkespiel beginnt, das konsequent auf einen explosiven Höhepunkt zusteuert.
MAURICE trifft GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN in diesem äußerst freizügigen, hoch erotisierten Drama voller schöner Menschen. Sexuelle Identitätssuche und Grenzerfahrung werden dabei in dem ungewöhnlichen Regiedebüt ebenso beleuchtet wie der Zusammenprall gesellschaftlicher und ethischer Konventionen. (Dig. Auff.)
Mehr zum Film auf der
Website
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 20.11.06, 20.15 Uhr - Erstaufführung
LOGGERHEADS
In der amerikanischen Kleinstadt Eden fühlt sich eine Priestergattin durch den Einzug ihrer neuen schwulen Nachbarn gestört. Doch hinter ihrer homophoben Fassade verbirgt sich eine tiefe Sorge.
Nicht weit entfernt an der Küste North Carolinas überlässt der schwule Hotelbesitzer George dem hübschen Vagabunden Michael einen Bungalow. Der seltsame junge Mann ist fasziniert von den örtlichen Meeresschildkröten («loggerheads»), und es gelingt George nur langsam, hinter Michaels Geheimnis zu kommen.
In der dritten Geschichte hängt Grace kurzentschlossen ihren Job an den Nagel und macht sich auf die Suche nach ihrem einst unfreiwillig zur Adoption freigegebenen Sohn.
«Loggerheads» ist ein wunderbarer Episodenfilm, der von drei verflochtenen Geschichten rund um das Muttertag-Wochenende erzählt.
Mehr zum Film auf der
engl. Website
|
MonGay EXTRA – Vorpremiere- Mo, 23.10.06, 20.15 Uhr
26.10.-01.11.06, Do bis Sa + Di+Mi, 22.45 Uhr-Erstauff.-
GAY SEX IN THE 70’s
(engl. OmU).New York in den 70ern, zwischen STONEWALL, Sexueller Befreiung und AIDS.
Dieser Dokumentarfilm konzentriert sich ganz auf die 12 Jahre zwischen Stonewall (1969) und den ersten gemeldeten Aids-Kranken (1981). Regisseur Joseph Lovett berichtet anhand von spannendem Filmmaterial über New Yorks beliebteste Cruising-Gegend in den West Side Piers oder die gloriose sexuelle Freiheit, wie sie in Sexclubs und Saunen genossen wurde. Vergleiche mit den Zuständen im antiken Rom werden gemacht und untermauert durch Lovetts Zeitzeugen, die mit glänzenden Augen von dieser Nach-Stonewall-Dekade berichten.
Der Film mag nicht so recht ins Aids-Zeitalter passen, setzt aber einen angenehmen Kontrast zum heutigen puritanischen Amerika.
Mehr zum Film auf der
engl. Website
|
MonGay – hinnerk präsentiert schwules Kino jeden 3. Montag im Monat
Mo, 16.10.06, 20.15 Uhr
KINKY BOOTS – Man(n) trägt Stiefel
(engl. OmU-35mm-Kopie). Warmherzig, witzig, gewagt…
PRICILLA meets GANZ ODER GAR NICHT. Vom Team des Überraschungserfolges "Kalendar Girls" kommt dieses Feel-Good-Movie über Respektlosigkeit, Loyalität und die richtigen Stöckelschuhe…
Als Charlies Vater stirbt, wird ihm dessen ruinöse Schuhfabrik aufgebrummt. Ein neues Konzept muß her. Bei einem Auftritt der Drag Queen Lola erkennt er die Marktlücke: Transenstöckel! Gemeinsam krempeln sie den Laden um.
Mehr zum Film auf der
engl. Website
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay EXTRA -Mo, 25.09.06, 20.15 Uhr – Vorpremiere-
DORIAN BLUES
Nach dem ersten Sex, dem Gang zum Analytiker und einer erfolglosen Beichte beim Pfarrer ist es endlich so weit – Dorian steht zu seinem Schwulsein. Doch bevor er das Coming-out gegenüber seinem konservativen Vater wagt, informiert er seinen älteren Bruder und Daddys Liebling Nicky. Dieser flüchtet aus dem Haus, denn vor dem, was kommen mag, fürchtet sich sogar der angehende Football-Star. Dorian, der immer im Schatten seines gut aussehenden und erfolgreichen Bruders stand, fliegt aus dem Haus und versucht sein Glück in New York. Als eines Tages Nicky unerwartet in New York aufkreuzt, scheint sich das Blatt zu wenden ...
«Dorian Blues» ist eine intelligente Coming-out- Komödie…
Mehr zum Film gibt es
hier.
|
MonGay –hinnerk präsentiert schwules Kino jeden dritten Montag im Monat
Mo, 18.09.06, 20.45 Uhr
BREAKFAST ON PLUTO
Zweite Patrick-McCabe-Adaption von Neil Jordan, in der ein femininer Mann in den 70er Jahren durch die Britischen Inseln streift, um die Mutter zu finden, die er niemals kannte.
Als Baby wird Patrick Braden von seiner Mutter in einer irischen Kleinstadt vor der Haustür des Dorfpfarrers Bernard zurückgelassen. Früh wird dem Jungen klar, dass er anders ist als andere: Schon als Kind trägt er bevorzugt Kleider und Lippenstift. Als Teenager wird Patrick zunehmend androgyner. Er sammelt erste Erfahrungen mit Männern, hat Kontakte zur IRA und geht in London auf den Strich, während er nach der "Phantom Lady" sucht - der Mutter, die ihn zurückließ und die er niemals kannte.
Herausragend ist der stets brillante Cillian Murphy ("Red Eye"), der seinen schwierigen Part mit großem Mut meistert und sich als vermutlich interessantestes Schauspieltalent von der Insel beweist: Von Regisseur Jordan mit wirklich magischen und leicht surrealen Bildern unterstützt, ist die Suche seiner Figur nach einer eigenen Identität eine bemerkenswerte.
Mehr zum Film auf der
Website
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
MonGay –präsentiert von hinnerk -Erstaufführung-
Mo, 21.08.06, 20.45 Uhr
FAQs
Drei Jahre nach seinem Erfolg "Luster" zeigt sich Regisseur Everett Lewis wieder ganz auf der Höhe der Zeit. Er hat einen frechen Großstadtfilm gedreht, der ziemlich sexy ist und politisch gar nicht erst anfängt zu diskutieren. Hier wird Haltung gezeigt -- und vermittelt. Haltung ist etwa, daß man eine Familie gründen kann, auch wenn man schwul oder lesbisch oder sonstwas ist. Das kann geschehen, wenn einem das Schicksal in Gestalt der Transe Destiny in einer Parkgarage eine Mutter schickt. Eine Mutter, die einem beisteht, weil man, heißt man besipielsweise India und kommt aus Wyoming, sich gerade nicht von "Schwulenklatschern" ärgern und womöglich verprügeln und womöglich noch sonst mehr hat lassen. Da ist es vielleicht dann schon mal ganz gut, daß Destiny eine Schußwaffe hat. Ein Umstand, den der Film im Verlauf bewußt in Frage stellt. Denn India, der Davongelaufene, findet nach einigem Ausprobieren schon bald einen süßen Boyfriend, der ebenfalls "on the run" ist. Aber er hat ein Ziel: er will die Eltern, die ihn (wie auch immer) mißhandelt haben, auslöschen, und das nicht nur im Geist, sondern mit Gewalt. Hier wird die Haltung deutlich, die zu einem starken Plädoyer führt: unsere Waffen sind unsere Küsse, sie erschüttern die Welt mehr als jede Bombe. In Zeiten der vielgenannten "Beliebigkeit" (mit der diejenigen, die das Wort führen, aber etwas ganz anderes meinen), tut es gut, einen aufrechten, starken Film zu sehen wie diesen. Noch Fragen?
Mehr zum Film gibt es
hier
...und nach dem Film gibt es auf das erste Getränk 50% in der
BITSY-BAR
|
Mo, 17.07.06, 20.15 Uhr – MonGay –Erstaufführung-
Der Nachtschwärmer
Victor ist an einer Nacht im November auf den Straßen von Buenos Aires unterwegs. Der junge Mann im weißen T-Shirt verkauft seinen Körper und Drogen. Ein regelmäßiger Klient für Sex ist etwa ein Polizist, zu dem er ins Auto steigt. Mit einem Freund sucht er Kundschaft in einem schicken Fitnessclub, er besucht einen Diplomaten in dessen Hotelsuite, trifft einen alten Freund, der nun Taxi fährt, und eine Freundin aus seiner Vergangenheit. Am Ende der Nacht hilft er einer Familie den gesammelten Müll weg zu bringen.
Mehr zum Film auf der
Website
|
Mo, 19.06.06, 20.15 Uhr – MonGay –Erstaufführung-
HARRY UND MAX
Der große Bruder Harry ist für den 16-jährigen Max nicht nur Vorbild
und Idol, sondern auch seit früher Kindheit Objekt körperlicher Begierde.
Was spielerisch und wie selbstverständlich beginnt, steigert sich mehr
und mehr zu einem dramatischen Wendepunkt in einer Geschichte aus Sex,
Eifersucht, Familie und den Grenzen der Liebe.
„Harry und Max“ ist ein mitreißendes Roadmovie unter Brüdern, die auf dem
Weg zum Erwachsensein sind. Schnell ist man mit ihnen auf der Spur der
Liebenden und vergisst, dass sie doch Brüder sind.
Regisseur Christopher Munch (THE HOURS AND TIME) wird dabei vom
natürlichen Spiel seiner Hauptdarsteller unterstützt.
Besondere Authentizität in der Rolle der ehrgeizigen Mutter verleiht
„The Mamas and The Papas“ - Ex-Sängerin Michelle Phillips.
Kontrovers und aufwühlend, poetisch und intensiv — eine Sternstunde
des Independent Films.
Mehr zum Film auf der
Website
|
Mo, 15.05.06, 20.15 Uhr -Erstauff.- -
18.15 AB OSTKREUZ
ADES ZABEL (MUTTI der Film, Drei Daschen vom Grill) kann es nicht lassen und hat wieder auf dem Regiestuhl Platz genommen. Natürlich spielt er auch die Hauptrolle. Ihm zur Seite stehen illustre Stars der Kleinkunstszene wie ANDREJA SCHNEIDER von den GESCHWISTERN PFISTER, GERD THUMSER, EVA EBNER Auf dem Weg zum Kaffeekränzchen bei Freundin Rosa Brathuhn wird Karin Höhne in der S-Bahn Zeugin eines abscheulichen Mordes. In einer zufällig parallel fahrenden S-Bahn sieht Frau Höhne, wie eine blonde Frau mit einer Axt zerhackt wird. Leider glaubt der alten Frau niemand ihre blutige Geschichte. Auch gibt es dummerweise keine Zeugen. Ein Fahrkartenkontrolleur hält dies nur für die neueste Masche, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Auch die Polizei bzw. ein Inspektor hält Frau Höhne für eine überspannte Alte und schickt sie weg. Da Frau Höhne jedoch Fan von Vorabendkrimiserien ist, entschließt sie sich zusammen mit ihrer Freundin, den Fall selbst zu untersuchen. Mehr zum Film auf der
Website
|
|